Kirchenkreis  
Pfarrämter  
Pfarramtssuche  
Kinder im Kirchenkreis  
Jugendliche im Kirchenkreis  
Studierende  
Musik im Kirchenkreis  
Zu den Themen Konfirmation, Trauung und Bestattung  
Diakonische Einrichtungen und Seelsorge  
Ehrenamtsakademie  
Verwandte Homepages  
   
Zum Kalender  
   
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
   
Taufschale im Dom St. Nikolaus zu Stendal
  Die christliche Taufe

Christin oder Christ wird man durch die Taufe. Zugleich wird ein Mensch durch die Taufe Mitglied einer christlichen Gemeinde und Kirche. Jesus Christus selbst fordert jene, die schon getauft sind, dazu auf, auch andere Menschen zum christlichen Glauben einzuladen und zur Taufe zu führen (Matthäusevangelium, 28. Kapitel).

Ursprünglich bestand die christliche Taufe darin, dass die oder der Taufwillige in ein Gewässer oder in ein entsprechend großes Taufbecken stieg und hierin untergetaucht wurde. Dadurch kam zum Ausdruck: Das Leben ohne den christlichen Glauben hat mit der Taufe ein Ende gefunden. Ein neues Leben mit einer Beziehung zu Jesus Christus und seinem himmlischen Vater hat begonnen.

   
Taufe eines Kleinkinds  
Taufe eines Kleinkindes  
   

Die heutzutage in der Evangelischen Kirche übliche Form der Taufe ist, dass der Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser übergossen wird. Dazu werden Bibelworte verlesen und Segensworte gesprochen. Die Handlung hat sich weiterentwickelt, die urprüngliche Bedeutung ist geblieben: Für den Getauften beginnt mit seiner Taufe etwas grundlegend Neues in seinem Leben.

Werden Jugendliche oder Erwachsene getauft, so ist der Taufe in der Regel ein Glaubens- oder Taufkurs vorangegangen, in dem die Inhalte des christlichen Glaubens behandelt wurden. Unmittelbar vor seiner Taufe bekennt der Täufling den (neu erworbenen) christlichen Glauben. In der Regel findet die Taufe im Sonntagsgottesdienst der Gemeinde statt.

Werden Säuglinge oder Kinder getauft, so bekennen die Eltern (beziehungsweise das christliche Elternteil), Patinnen und Paten sowie die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde stellvertretend für den Täufling den christlichen Glauben. Indem Eltern einen Säugling oder ein kleines Kind zur Taufe anmelden, bringen sie zum Ausdruck, dass die Taufe ein Geschenk Gottes ist – ähnlich wie es das zu taufende Kind.

  Taufe eines Kindes
  Nach der Taufe
   

Werden Säuglinge oder Kinder getauft, so übernehmen die Eltern (unter Umständen vor allem das christliche Elternteil), die Patinnen und Paten sowie die Gemeinde die Verantwortung dafür, dass das getaufte Kind im christlichen Glauben erzogen wird und ein positives Verhältnis zu seinem Christin- oder Christsein entwickeln kann.

Das Patinnen- oder Patenamt kann in der Evangelischen Kirche übernehmen, wer selbst getauft, konfirmiert und Mitglied der Evangelischen Kirche ist. Auch Mitglieder einer Kirche, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehört, können das Patenamt übernehmen. Eine weitere Patin oder ein weiterer Pate soll in diesem Fall Mitglied der Evangelischen Kirche sein.

Geraume Zeit vor der Taufe eines Säuglings oder Kindes findet ein Vorbereitungsgespräch statt, an dem neben der Pfarrerin oder dem Pfarrer die Eltern desTäuflings und – soweit möglich – auch die Patinnen und Paten teilnehmen. Im Mittelpunkt dieses Gespräches stehen die Bedeutung der Taufe, die Möglichkeiten zur christlichen Erziehung des Täuflings und der Ablauf der Taufhandlung. Auch über den Taufspruch wird in der Regel beraten, das Bibelwort, das dem Täufling bei seiner Taufe zugesprochen wird und ein Leitwort für sein Leben sein soll.

Da an vielen Orten in unserem Kirchenkreis nicht jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert wird, ist es empfehlenswert, die Terminabsprache mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer eine der ersten Vorbereitungen auf das Tauffest sein zu lassen.

Wichtige Links

Sie wissen, zu welchem Pfarrbereich im Kirchenkreis Stendal Sie gehören? Link zu den Pfarrämtern

Sie wissen nicht, zu welchem Pfarrbereich
im Kirchenkreis Stendal Sie gehören?
Link zur Pfarramtssuche

Sie wünschen weitere Informationen
zum Thema Taufe?
www.taufspruch.de